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Screenshot - ebookers.ch

Günstig buchen mit ebookers?

„ebookers benutze ich nie!“ oder „ebookers ist mir zu teuer.“ Beides sind Aussagen, welche ich ab und zu höre. Woher dies kommt, ist mir schleierhaft. Ich benutze ebookers schon eine Weile. Klar, ich versuche – wenn immer möglich – direkt und ohne grosse Umwege zu buchen. Wenn ich einen Flug oder ein Hotel buche, kontrolliere ich immer, wie teuer das Ganze bei ebookers ist, feiert übrigens in diesen Tagen mit einem Wettbewerb das 15 jährige Jubiläum, und buche schlussendlich auch recht oft dort. Weiterlesen

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Die endlosen Strassen in Australien sind irgendwie schön, sind aber auch gefährlich.

8 praktische Tipps für einen Aussie Road Trip

Mit diesen 6 praktischen Tipps für einen Aussie Road Trip will ich euch meine Erfahrungen, welche ich dort gesammelt habe, weitergeben. Mit dem Auto in Australien unterwegs zu sein,  ist ja abgesehen davon, dass dort auf der für uns “falschen” Strassenseite gefahren wird, kein Problem. Wenn immer möglich einen Automaten mieten. Ok, es gibt oft gar keine handgeschalteten Mietautos in Australien. Weiterlesen

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Pinnacles Nambung

Perth – Jurien Bay – Tag 1

Die Strecke von Perth nach Jurien Bay war bewusst kurz gewählt, so dass ich noch nicht zu viel am Steuer des Autos sitzen musste. Autofahren und Jet Lag ist eine schlechte Kombination. Übernachtet haben wir in Beldon, bei Jaquelin, gebucht über Airbnb, in einem Vorort nördlich von Perth. Weil unsere Zeit limitiert war, entschied ich mich gegen einen Camper und hatte stattdessen für jeden Tag eine Unterkunft gebucht. Wie vor jedem meiner Road Trips war die erste Station ein Supermarkt. Ich war mit einem normalen Auto unterwegs und brauchte ein paar Dinge für unterwegs. Weiterlesen

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Rote Strasse Australien

Australien – Eine Liebesgeschichte

Ja, ich gestehe es: Australien ist so etwas wie meine grosse Liebe! Nicht nur als Feriendestination, nein, ich durfte auch einmal für ein paar Monate in Australien arbeiten. Aber alles der Reihe nach.

Australien war bereits meine Jugendliebe. Ich glaube, es war in der fünften Klasse, als wir das Thema für einen Vortrag und einen Aufsatz Land frei wählen durften. Klar, ich machte den Vortrag über Australien! Warum? Ich weiss es nicht. Aber irgendwie hat mich das Land bereits zu dieser Zeit fasziniert. War es die rote Erde oder die speziellen Tiere? Jahre später war ich für einmal im Leben zur richtigen Zeit am richtigen Ort und ich bekam im Jahre 2002 durch meinen Arbeitgeber die Chance,  für einige Monate ins Mutterhaus der Firma in Melbourne arbeiten zu gehen. Das Schicksal meinte es gut mit mir. Ich wohnte in einem Apartment eines Hotels, welches von einem coolen Manager namens Brett geführt wurde. Bereits in der ersten Woche wurden wir beide gute Kumpels. Mittlerweile ist er mein “Aussie Brother from another Mother”. Sprich, ich habe in Australien durch Brett Anschluss an eine typische australische Familie gewonnen. Seine Familie! Mittlerweile hat er Frau und Kind und meine Familie wird  durch das auch immer grösser. Das heisst, seit meinem Arbeitsaufenthalt zieht es mich immer wieder zurück nach Australien. Ja, so habe ich mich in das Land Australien verliebt, mitsamt seinen Einwohnern. Klar, es ist auch nicht alles Gold was glänzt in Australien. Durch meine Aufenthalte habe ich auch bemerkt, dass gerade Touristen Australien oft ein wenig zu romantisch sehen; halt so wie man ein Land erlebt, wenn man Ferien macht. Das geht mir nicht anders. Oft sehr viel Positives und das monatliche Rechnungen zahlen von zu Hause ist weit weg. Steuererklärung oder die Rechnungen dieser Behörden sind weit weg. Da betrachtet man schnell einmal etwas durch die rosa Brille! Aber man sollte nicht vergessen, dass es eben auch dort nicht geht ohne Arbeit und Einsatz. Ausserdem ist und bleibt Australien ein Kontinent der Wetterextreme. Wenig Wasser, Sandstürme und grosse Feuer sind immer wieder einmal ein Thema und gehören zu Australien.

Sonnenuntergang in Kalbarri , Western Australien

Sonnenuntergang in Kalbarri, Western Australia

Oft erlebt man die Aussies als lockere coole Leute, welche das Leben geniessen. Ja das tun sie, aber meistens nur am Wochenende. Unter der Woche arbeiten sie oft recht hart und viel, um eben am Wochenende das Leben in vollen Zügen geniessen zu können. Klar, ich habe vor allem die Leute rund um Melbourne erlebt. Oben im Norden oder in Westen sind die Leute sicher nicht genau gleich wie in einer der zwei Metropolen Melbourne oder Sydney. Aber ich wage zu behaupten, dass wir hier in der Schweiz mehr Zeit haben, um das Leben voll auszukosten. Montag bis Freitagmittag sind viele Australier vor allem am Arbeiten.

Das faszinierende an Australien ist für mich die unendliche Vielfalt! Auf wunderbare spektakuläre Küstenlinien folgt Regenwald, anschliessend folgt eine Steppe, welche von einer roten Wüste abgelöst wird. Aber auch Bergregionen gibt es zu erkunden. Ausserdem gibt es kaum in einem Land so viele kitschig schöne natürliche Strände, von welchen man mit Taucherbrille und Schnorchel nur wenige Meter schwimmen muss, um ein Riff und deren Bewohner erkunden zu können. Auch auf dem trockenen Land gibt es unzählige Tiere zu entdecken. Klar, es gibt wohl auch kein Kontinent mit so vielen giftigen und gefährlichen Tieren. Aber ganz ehrlich, seit ich die News in Australien verfolge, erwischt es häufig unachtsame Touristen in Sachen giftige Tiere und gebissen werden. Auch bei den Krokodilen sind es oft Touristen, welche sich nicht an gewisse Regeln halten und zwischen den Zähnen landen. Beim Haifisch ist es ein wenig anders. Da erwischt es ab und zu einmal einen einheimischen Surfer. Wer sich jedoch an die Baderegeln hält, hat auch hier nichts zu befürchten.

Gasteracantha Minax - Australian Jewel Spider (Kleine Spinne mit vier grossen Zacken auf ihrem Rücken.)

Gasteracantha Minax – Australian Jewel Spider

Kulinarisch hat Australien auch sehr viel zu bieten. Der Einfluss von Asien ist allgegenwärtig. Gerade in den letzten Jahren hat sich Australien kulinarisch enorm entwickelt. Die Dichte an sehr guten Restaurants in den Städten ist hoch.

Müsste ich etwas Negatives von Australien erzählen, wären dies wohl die giftigen Tiere. Aus meiner Erfahrung ist es aber recht selten, dass man einem dieser giftigen Viecher begegnet. Und welche Liebe hat nicht auch was Negatives? 🙂

Links


Australien auf Wikipedia

Australian Jewel Spider

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Maggie's Centre Glasgow by OMA

Maggie’s Center – Glasgow

Rem Koolhaas gilt mitunter als wichtigster Architekt des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Nicht nur mittels spektakulärer Gebäude, sondern auch mit seinen theoretische Texten hat der frührer holländische Journalist die Architektenszene einer Generation mitgeprägt. In Glasgow hat er bewiesen, dass er neben seinen grossmassstäblichen Architekturikonen wie dem CCTV Gebäude in Peking oder der Seattle public library auch mit leiseren Tönen bauen kann. 2001 baute er das Maggie’s Center am Gartnavel Spital in Glasgow. Die Maggie’s Foundation ist eine Hilfsorganisation für krebserkrankte Menschen und unterstützt diese in eigenen und unabhängigen Zentren, in räumlicher Nähe zu den behandelnden Kliniken.

Wie so oft findet man die interessantesten Gebäude einer Stadt nicht im Zentrum und auch nicht an den Touristenströmen. Das Maggie’s liegt nordwestlich des Stadtzentrums und ist mit einem Vorortszug ab dem Hauptbahnhof erreichbar. Die Umgebung ist unwirtlich, wie es für ein Spital gewöhnlich ist; Bettenhochhäuser und ein Elektrizitätwerk sind die prägenden Elemente. Als ersten und wichtigsten Schritt pflanzt Koolhaas in dieser Situation erst einmal ein kleines Föhrenwäldchen, auf welches sich auch das Raumkonzept seines Gebäudes bezieht.

Das Haus besteht eigentlich nur aus einem kreisrunden Korridor. Einem grossen Begegnungsraum, in dem sich Patienten und Betreuer gleichsam und in einer grossen Gemeinschaft aufhalten und treffen können. Wie bei allen Gebäuden von Koolhaas entsteht das Raumkonzept aus einer funktionalen oder thematischen Interpretation der Funktion oder der örtlichen Situation. So wird beim Maggie’s Center dann auch die bekannte Struktur eines Spitalgebäudes von Warte- und Behandlungsraum – Ärtztezimmer und Krankenzimmer – aufgelöst und zu einem gemeinsamen Raumkontinuum zusammengeführt. Dieser Loop hat dann auch immer einen wichtigen räumlichen Bezug zum Aussen in die Natur. Sei diese zum besagten Wäldchen, mittels einer Fernsicht nach Südwesten oder in den intimen bepflanzten Innenhof. Der Patient soll hier nicht Patient sein. Er soll sich geborgen fühlen und neben der sterilen Krankenhausatmosphäre gleichzeitig einen starken Bezug zur Natur verspüren.

Glasgow_OMA_MaggieCenter

Das Zentrum ist eigentlich kein öffentliches Gebäude und kann offiziell nicht besucht werden. Trotzdem wurden wir ohne Voranmeldung vom Personal warm empfangen. – Vielleicht war es auch unser Glück, dass die grosse Glasschiebetüre am Eingang defekt war und weit offen stand. – Eine Mitarbeiterin hat uns eine private Tour durchs Gebäude gegeben und natürlich haben wir auch so einiges zur Institution erfahren. Ein Haus hat immer auch eine Funktion und in diesem Fall eine sehr spezielle. Hier werden rein administrative Fragen für Krebspatienten geklärt: Behandlung, Finanzierung, Versicherung. Aber gleichzeitig auch der soziale Kontakt gefördert. Mit einem breiten Alternativprogramm vom Zeichenkurs bis zu Yoga kann der Alltag der Patienten neu gegliedert werden.

Das Maggie’s Center am Gartnavel Hospital ist aber nicht das einzige Architekturjuwel, das in Glasgow in den letzten Jahren entstanden ist. Sowohl das Glasgow Riverside Museum von Zaha Hadid, wie auch die Erweiterung der Glasgow School of Art durch Steven Holl erweitern die jüngste Architekturgeschichte Glasgows.

Links


♦ Maggie’s Center Glasgow

Maggie’s Centers auf Wikipedia

Weitere Bilder des Maggie’s Center Glasgow beim Dezeen Magazine

 

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Hafen von Durrës/Durrazo. Die Hochhäuser sind Inbegriff des ungezügelten Baubooms. Durazzo gehörte einst zum mittelalterlichen Staatstaat Venedig.

Albanien: Liebe auf den zweiten Blick – Teil 2

Catherine: Zu Hause auf dem Sofa klang alles so romantisch. Ein unbekanntes Land mitten in Europa, vor gar nicht allzu langer Zeit wachgeküsst aus 46 Jahren kommunistischem Dornröschenschlaf. Ein Geheimtipp – noch. Ich hatte geträumt von wilden Fahrten über die legendär schlechten Strassen, von zahnlos lachenden Bauersfrauen, die kein Wort englisch verstehen, von Ziegenherden in verlassenen Buchten, von krümelnder sozialistischer Architektur und einer allgegenwärtigen Stimmung des Aufbruchs. Weiterlesen

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