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Karolinenviertel (Karoviertel) in Hamburg

Gretchens Villa an der Marktstrasse im Karoviertel in Hamburg

Meine Neuentdeckung in Hamburg war in diesem Jahr das Karolinenviertel oder eben kurz “Karoviertel”. Eingebettet zwischen dem Messegelände im Osten, dem Heiligengeistfeld im Süden und dem Schlachthof im Westen, liegt es ein wenig abgeschottet und ist daher eher ruhig.

Dank meiner Street Art-Wanderung entdeckte ich dieses kleine Juwel in Hamburgs Mitte. Mitten durch das Quartier führt die Marktstrasse, welche das Zentrum des Viertels bildet. Entlang der Marktstrasse gibt es das eine oder andere Street Art-Werk zu sehen. Und es gibt auch einige kleine Läden und Kaffees zu entdecken. Die Marktstrasse ist in der Mitte durch einen kleinen Knick in zwei Teile geteilt. Der vordere westliche Teil der Strasse ist ein wenig lebendiger. Dies macht den zweiten Teil aber nicht langweiliger. Im Gegenteil! Dort setzte ich mich in “Gretchens Villa” und vergass sofort die Zeit. Diese friedliche ruhige Stimmung mitten in einer Grossstadt, einfach wunderbar. “Gretchens Villa” ist ein liebevoll geführtes Kaffee, mit – wie in Hamburg so üblich – einer etwas anderen Getränkekarte. Hamburg ist die Stadt der alternativen Softdrinks! “Premium Cola”, “Lemon-Aid” (welches übrigens in einer Küche im Karoviertel erfunden wurde) oder die “Fritz-Getränke” sind nur einige davon. Ausserdem gibt es bei Gretchen eine kleine,  aber feine Auswahl an Speisen.

Wie oben bereits erwähnt, findet man im Karoviertel viele kleine Shops. Und da ich ein grosser Sneakers-Fan bin, ist mir ist besonders der  “glOry hOle Sneaker Shop” aufgefallen. Schuhe sind für mich das beste Souvenir. Immer wenn man sie trägt, erinnert man sich an die wundervollen Tage, irgendwo in einer Stadt auf dieser Welt!  Am Ende der Marktstrasse im Osten befindet sich das “Peacetanbul”. Leider konnte ich es nicht testen. Aber beim nächsten Mal steht dieses weit oben auf meiner Liste. Mein Bürokollege, der im Karoviertel wohnt und momentan für ein paar Monate in der Schweiz arbeitet, empfiehlt es in den höchsten Tönen. Weitere Orte, an denen es seiner Meinung nach gutes Essen gibt, sind “Karofisch” und das “Mangold”.

Mir wurde auch gesagt, dass man, wenn es langsam Abend werde, auf keinen Fall das “Yoko Mono” verpassen dürfe. Da war ich leider auch noch nie. Aber einem Tipp von jemandem aus dem Quartier darf man meiner Meinung nach vertrauen.

Das Karoviertel ist am einfachsten über die U-Bahn Haltestellen “Messehallen” oder “Feldstrasse” zu erreichen.

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Markus Maurer

music discoverer. street art & farmers market wanderer. web culture. think global, act local! creator @tedxbern. working @migros.
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