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Markus, was für ein Reisetyp bist du?

Meine Reise beginnt eigentlich immer im Internet. Ich recherchiere sehr viel, bevor ich verreise. Ob Land oder Stadt spielt für mich keine grosse Rolle. Ich mag beides sehr, am liebsten ein Mix aus beidem. Zur Vorbereitung besuche ich Street Art- und Food-Blogs. Street Art ist für mich wie ein Wegweiser. Er führt dich weg von den Touristenpfaden einer Grossstadt und hin zu dem urbanen Umfeld, in das ich gerne eintauche und mich mittreiben lasse.  In diesen Quartieren finde ich meistens auch genau die Art von Restaurants und Cafés, welche ich liebe. Unkompliziert und dennoch mit viel Liebe eingerichtet und geführt. Ich kann jedoch auch unvorbereitet verreisen. Im letzten Jahr war ich ohne Plan eine Woche in East-London unterwegs. Einfach in den Tag hinein leben; in einem Café verweilen, bis es einem weiter treibt; oder loslaufen, ohne zu wissen, wo es einem hinführt. So entdeckt man neue Teile einer Stadt. In diesen Ecken einer Stadt kommt man auch viel einfacher mit Leuten, welche in dem Viertel wohnen, in Kontakt.

Road Trips liebe ich auch. Fast jeden Abend einen neuen Ort erleben; auch einmal eine Nacht länger bleiben, wenn es einem gefällt. Auch da kenne ich die grobe Route jeweils bereits aus meiner Internet-Recherche. Google Street View und Panoramio sind Dienste, die ich dazu gerne benutze. Die Kunst bei Road-Trips besteht meiner Meinung nach darin, offen genug zu sein, um auch einmal einen Umweg oder eine andere Route einzuschlagen.

In Sachen Unterkunft bin ich sehr flexibel. So war ich nach einigen nassen und kalten Nächten in Tasmanien sehr froh, mich in einem Hotel wieder einmal richtig aufwärmen zu können und das Gefühl zu haben, dass nicht alles völlig durchnässt ist. Von Zelt über Jugendherberge bis zum Luxushotel kenne und schätze ich alles. Eine zeitlang war ich sehr oft geschäftlich unterwegs. Dabei lernte ich auch absolute Luxushäuser kennen. Einzig zu viel Service empfinde ich als etwas unangenehm. Ich bevorzuge eher zurückhaltenden Service. In den letzten Jahren buchte ich auch sehr oft über Airbnb. Übernachten bei Leuten, die dort, wo ich Ferien mache, heimisch sind, ist etwas Tolles. Der Kontakt, die vielen Tipps und das Gefühl, bei Freunden Ferien zu machen, gefällt mir sehr.

Auf einen Reiseführer verzichte ich nicht. Ich kann den Verlag Reise Know-How sehr empfehlen. In diesen Reiseführern gibt es immer wieder gute, nicht alltägliche Tipps, auf die man sich bei der Reisevorbereitung verlassen kann.

Ohne diese drei Sachen verreise ich nicht: Fuji X20, Freitag-Bag, Ferienunterlagen auf Evernote

Lieblingsland: Australien

Lieblingsstädte: London & Melbourne

Markus ist der Initiator dieses Blogs. Wie der Blog entstanden ist, kannst du im Beitrag: Ein Reise Blog Experiment nachlesen.

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Markus Maurer

music discoverer. street art & farmers market wanderer. web culture. think global, act local! creator @tedxbern. working @migros.
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2 Kommentare

  1. Merci! Das Grafitti ist von CEPT. Es ist/war an der Grimsby Street in Shoreditch, London. CEPT macht vieles in diesem Stil. Schau sonst auch nach den The Rolling People, er ist Teil dieses Kollektiv.

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