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Perth – Jurien Bay – Tag 1

Die Strecke von Perth nach Jurien Bay war bewusst kurz gewählt, so dass ich noch nicht zu viel am Steuer des Autos sitzen musste. Autofahren und Jet Lag ist eine schlechte Kombination. Übernachtet haben wir in Beldon, bei Jaquelin, gebucht über Airbnb, in einem Vorort nördlich von Perth. Weil unsere Zeit limitiert war, entschied ich mich gegen einen Camper und hatte stattdessen für jeden Tag eine Unterkunft gebucht. Wie vor jedem meiner Road Trips war die erste Station ein Supermarkt. Ich war mit einem normalen Auto unterwegs und brauchte ein paar Dinge für unterwegs.

Als dies erledigt war, ging es endlich los. Der Yanchep National Park war die erste Station. Ein wenig die Beine vertreten und den Tier-Bann brechen war angesagt. Im Yanchep National Park hat es eine Koala-Kolonie, welche man besuchen kann. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass wenn man einmal die Tiere gesehen hat, sie einem danach andauernd in freier Natur über den Weg laufen. Wobei es bei Koalas durchaus Sinn macht, diese in einem Sanctuary zu begutachten. In freier Natur sieht man oft nur ein rundes Fellknäuel oben in einem Baum. „Ah – das wäre jetzt ein Koala!“ In einem Sanctuary gibt es meistens einen Walk, welcher einem auf einer gewissen Höhe durch die Bäume führt, in welchem die Koalas leben.

Nun ging es auf dem Indian Ocean Drive Richtung Nambung National Park, welcher vor allem für die Pinnacles bekannt ist. Dabei handelt es sich um bis zu vier Meter hohen Säulen, von denen unzählig viele in der Sandwüste stehen. Diese Sandwüste mann man auf einem Loop mit dem Auto selbst erkunden. Ab und zu wird es ein wenig eng auf der Strecke, aber es geht locker mit einem normalen Auto. Da es sehr windig war und ich ständig einer Sandstrahlung ausgesetzt war, war es eine kleinere Challenge, Bilder zu knipsen. Der Himmel war blau, die Sonne schien in voller Pracht, aber es ging ein stetiger Wind, welcher ja nicht zuletzt für die Entstehung dieser Säulen, den Pinnacles, verantwortlich ist.

Ein paar Kilometer weiter im Norden folgt Ceravantes, welches – wie fast alle Ortschaften – wunderbar am Indischen Ozean liegt. Nördlich von Perth haben die Ortschaften selten mehr als 1000 Einwohner. Ausser in der Ferienzeit, da verfünffachen sich diese schon mal.

Nach Lancelin sollte man unbedingt einen Abstecher machen, weil dort „The Big Dune“ ist. Bereits wenn man nach Lancelin rein fährt, hat man auf einmal das Gefühl, in einer Schneelandschaft zu sein. So weiss ist der Sand dort. Wunderschön! In und um Lancelin ist es immer ein wenig lärmig weil man in den Dünen motorisiert rumfahren darf. So ist Lancelin auch als 4WD Paradies bekannt.

Das Tagesziel war Jurien Bay, welches 220km nördlich von Perth liegt. Im Jurien Bay Tourist Park hatten wir ein “Cabin” (Cabins sind in etwa wie Bungalows) für die Nacht gebucht. Der Camping Platz liegt im Zentrum und nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Da kein Restaurant geöffnet hatte, es war Montag und scheinbar alles geschlossen, kauften wir im IGA Supermarkt ein kleines PicNic. Mit der Terrasse, welche vor dem Bungalow angebaut war und mit Sicht auf das Meer, konnten wir den warmen und sonnigen Abend geniessen. Es hat Vor- Und Nachteile, Off-Season zu reisen. Einer der Vorteile ist, dass die Cabins an guter Lage meistens frei sind. Nach dem Essen noch einen kleinen Abstecher an den Strand. Ein wenig mit den Füssen im Meer plantschen. Mehr lag leider nicht drin. Zu dieser Jahreszeit, also anfangs Dezember kann das Meer noch recht frisch sein.

Links


♦ Yanchep National Park

Nambung National Park

 

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Markus Maurer

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